https://gds-web.de/
https://www.phil.uni-wuerzburg.de/hochschulkunde/institut/
Die 1974 in Würzburg gegründete Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte (GDS) ist ein historischer Verein, der sich der Erforschung der deutschen Hochschul- und Studentengeschichte widmet. Der 1974 in Würzburg gegründete Verein entwickelte sich rasch von einem Archivverein zu einer offenen, wissenschaftlich ausgerichteten Plattform, die Interessierten unabhängig von einer Korporationszugehörigkeit offensteht. Ein Schwerpunkt der GDS liegt auf der Herausgabe von Publikationen und Arbeitsmitteln zur Studenten- und Universitätsgeschichte. Dazu zählen die Zeitschrift „Studenten-Kurier”, mehrere Buchreihen – darunter das bis heute maßgebliche „Studentenwörterbuch” – sowie thematische Sammelbände und Lexika. Ergänzt wird diese Arbeit durch Tagungen, Seminare und Preise zur Förderung studentenhistorischer Forschung. Zugleich betreibt die GDS ein umfangreiches Archiv und eine Bibliothek. Seit den frühen 2000er-Jahren sind diese als „Institut für Deutsche Studentengeschichte” im Stadtarchiv Paderborn öffentlich zugänglich. In enger fachlicher Nachbarschaft dazu steht das 1954 gegründete Institut für Hochschulkunde an der Universität Würzburg. Als An-Institut der Universität vereint es umfangreiche Bibliotheks-, Archiv- und Sammlungsbestände zur Universitäts-, Wissenschafts- und Studentengeschichte. Das IfH ist für Forschungszwecke öffentlich zugänglich und bildet gemeinsam mit Archiv und Sammlungen einen zentralen Anlaufpunkt für studentenhistorische Forschung.